Macbeth

Vom angesehenen und vielfach ausgezeichneten Kriegshelden zum machthungrigen und rücksichtslosen Killer – das ist die Geschichte von Macbeth, dem Thane (Lord) von Glamis und späteren König von Schottland.
Wie kommt es zu dieser Wandlung des einst loyalen Kämpfers für König Duncan?

In diesem düsteren Stück gelingt es dem tragischen Helden nicht, auf dem ehrbaren Weg zu bleiben, von dem ihn die verhängnisvollen Prophezeiungen der Hexen und die Karrierepläne seiner Frau, Lady Macbeth, abbringen.
Macbeth kämpft mit seinem Gewissen, doch entscheidet sich schließlich für den falschen Weg des skrupellosen Mörders, den Machterhalt im Auge, bis zum bitteren Ende.

 

Shakespeare schrieb dieses Stück 1606 nach der Thronbesteigung von James I, einem schottischen König auf dem englischen Thron, der Shakespeares Schauspieltruppe zu 'King's Men' ernannte und selbst Autor eines Buches über Hexerei war.

Pleasing your patron? Most certainly.

 

Können die Handlungen solch historischer Figuren noch heute relevant sein? Shakespeares Macbeth ist dies mit Sicherheit, denn sein Entschluss, die Macht an sich zu reißen, findet manche Parallele in unserer Zeit.               Mit seinen starken Hauptfiguren, Hexenszenen und Geistererscheinungen ist dies in Schulen meistgelesene Drama Shakespeares heavy stuff, das nicht zuletzt auch wegen seiner poetischen Texte zur szenischen Umsetzung reizt.

 

Life's but a walking shadow, a poor player
That struts and frets his hour upon the stage
And then is heard no more: it is a tale
Told by an idiot, full of sound and fury,
Signifying nothing.


Aufführungen am 19., 20. und 21. Juni 2018

Gastspiel im Collegium Polonicum in Slubice am 8. Juni 2018